Rote Völva

 

 – die Kriegerin der Welten

Die Rote Völva wird nicht gegeben.
Sie entsteht durch Feuer, Stille und die Schatten, die niemand sonst sieht.
Jahre der Prüfung, Jahre des Alleinseins, Jahre, in denen nichts geschenkt wird –
das ist der Preis, den sie kennt, der Weg, den sie geht.

Als begleitende Rote Völva öffne ich Portale für diejenige, die den Weg betreten will.
Jedes Portal ist ein Übergang, ein Schritt in die Tiefe.
Doch hindurchgehen muss die Schülerin selbst.
Wissen wird ihr angeboten, doch das Wichtigste ist nicht das Wissen allein:

Freyja steht nicht mehr allein.
Thor und Tyr treten als Wächter und Lehrer an ihre Seite, lehren Kraft, Mut und Verantwortung.

Ihr Stab wird auf besondere Art gefertigt –
kein Werkzeug, kein Schmuckstück, sondern Gefäß und Leitfaden zugleich.
Er ist Anker, Bindung und Zeuge ihres Weges.
Er leitet, ohne zu führen.
Er trägt die Verbindung zwischen den Welten – und zwischen ihr und den Göttern.

Blut fließt nur als Symbol – Erinnerung an den Preis, den der Weg fordert:
Hingabe, Klarheit, das Abgeben von allem, was nicht ihr gehört.
Die Rote Völva kennt die Stille nach dem Sturm, das Wissen, dass Kraft nie leicht ist.

Verantwortung tragen

Wer diesen Weg geht, trägt Verantwortung – für sich selbst, für das Wissen, das übertragen wird, und für die Kräfte, die sich öffnen.
Jede geht durch ihr Portal allein.
Kein anderer kann die Schritte ersetzen.
Die Kraft kennt kein Gut und kein Böse.
Sie kennt nur Bewusstsein, Klarheit und die Wahrheit, die auf jedem Schritt wartet.